Gästebuch

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Liebe Laura,

ich bedanke mich vielmals bei dir dafür, dass du diesen Blog geschrieben und ihn danach auch nicht gelöscht hast. Ich bin seit zwei Wochen wieder in Deutschland von meinem eigenen Vietnam FSJ Abenteuer zurückgekehrt und bin zufällig wieder über deinen Blog gestolpert. Er hat mir besonders in der Zeit vor dem FSJ als Quelle für Informationen aber auch zum Vorfreude bereiten und sich über das Land im klaren werden gedient, dafür vielen dank, dass du uns alle an deinem Jahr dort hat teilhaben lassen!

Liebe Grüße
nina aka "Lila"

Lila (Email ) 15.8.15 01:53

Hallo,

Ein toller und interessanter Blog ! Deswegen lass ich Dir mal schöne Grüsse hier :-)

Max

Max (Email / Website ) 4.5.13 15:52

Liebe Laura,
schöne Grüße aus Berlin-Marinefelde senden Dir Anna, Kevin und Ute, die gerade Plätzchen gebacken haben. Das heißt, Anna ist noch fleißig am Verzieren der Hasen, Engel und Glocken und hat dabei mindestens so viel Freude wie Du in ihrem Alter. Für Kevin ist das eher nicht so sein Ding. Darum musste er den Müll rausbringen und Wäsche abnehmen, was er nach einigem Murren auch gemacht hat.

( -/- ) 1.12.12 17:27

Interessanterweise diskutiert die vietnamesische Gesellschaft ja aktuell sowohl in den Medien als auch an den Esstischen aufgeregt und irritiert darüber, dass die "Sitten verrohen", dass die Gesellschaft nicht mehr zusammenhält und dass alle so unglaublich gierig geworden seien. Die meisten schieben das "der Moderne" in die Schuhe (obwohl niemand genau erklären kann, wie das funktioniert), und übersehen dabei, dass genau die hier im Gästebuch so wunderschön beschriebenen Ansichten mit für das Dilemma verantwortlich sind: Eine viel zu engstirnige Konzentration auf "Aufbau!", "Wohlstand!", „Blut!“ und "Die Familie hat Recht!". Verbunden mit der gleichzeitigen Ansicht, dass sich um gesellschaftliche Probleme ja „die anderen“ kümmern können (besonders schön hier: Um Blinde in Vietnam sollen sich „die Deutschen“ kümmern, echte Vietnamesen sollen stattdessen gefälligst für Reichtum und Aufbau sorgen. Und da wundert sich noch jemand, warum der Gesellschaftszusammenhalt vor die Hunde geht? Der im dritten Posting erwähnte „Bac Ho“ würde sich sicherlich im Grabe umdrehen, wenn er das läse...).

Ich bin fest davon überzeugt, dass Vietnam mehr Leute gut tun würden, die sich ein Jahr lang "bummelnd" für Blinde interessieren, als Leute, die "zielstrebig" an Aufbau, Reichtum und Geld denken, mit Tunnelblick die Uni verlassen und anschließend auf dem Arbeitsmarkt nicht gebraucht werden, weil sie Dinge studiert haben, auf die sie eigentlich keine Lust hatten (aber ihre Eltern sie dazu gedrängt haben, denn „die Familie will ja immer nur das Beste für ihr Kind“).

Davon gibt es leider schon viel zu viele hier.

ngungon ( -/- ) 12.3.12 11:40

An Laura,
im Moment bist du leider für das Viet Volk verloren. Es wird ein Tag kommen, da fühlst du das Blut der zwei Schwestern in deinen Adern und du fühlst die Liebe von Bac Ho. Dann wirst du alles geben für den Aufbau deiner Heimat!
Le Hang Chao

Le Hang Chao ( -/- ) 10.3.12 16:58

Hallo Laura,

ich finde dein Freiwilligenjahr hier in Hanoi sehr sinnvoll. Das was du aus diesem Jahr mit nehmen wirst, kannst du selbst in 10 Semestern nicht an einer UNI lernen.
Und du hast recht, wir alle sollten uns mehr als Erdenbürger begreifen, statt auf irgendeinen Nationalstolz zu trommeln

Heike (Email ) 7.3.12 11:38

Ich sehe mein Jahr in Vietnam weder als verlorenes noch geopfertes Jahr. In meinem Leben gibt es keinen Zeitplan, dem ich folgen muss, und auf dessen Weg ich irgendein Jahr "verlieren" kann.
Ich bin überzeugt, dass ich zu einem reiferen, überlegteren Menschen werde, wenn ich nicht wie die vietnamesischen Studenten schnurschtracks vor mich hin lerne, sondern mir die Zeit nehme, die ich brauche, um das Leben außerhalb der Bücher kennenzulernen.
Denn ich möchte in meinem Leben Gutes tun, und wenn ich mit Blinden Englisch lerne und sie auf ihren Wegen im Alltag begleite, tue ich damit vielleicht mehr für den "Aufbau" Vietnams, als du dir vorstellen kannst. Die fortschreitende Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft ist meiner Ansicht nach ein größeres Zeichen für die zivilisatorische Entwicklung, als die Anzahl der Ingenieure im Land.

Darüber hinaus halte ich nicht viel von Nationalstolz. Ich bin ein Erdenbürger, meine Heimat ist nicht durch Staatsgrenzen definiert. Ich möchte und werde zur Entwicklung der Menschheit und der Menschlichkeit auf dieser Erde beitragen, aber ob das in Vietnam oder irgendwo anders auf der Welt sein wird, werde ich nach meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entscheiden, und nicht nach meinem Blut.

Laura (Email ) 28.2.12 04:30
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